Da ich nicht mehr vorangegangene Beiträge verschiedener Themenpunkte zum ehemaligen Hermülheimer Rangierbahnhof und dem o. g. Industriegrundstück kommentieren kann, mache ich das jetzt über einen eigenen Themenpunkt. Das betroffene Gebiet sollte mit Mehrfamilienhäusern und Einfamilien- bzw. Doppelhäusern bebaut werden, aber nicht zu dicht. Der Wohnraum wird dringend gebraucht. Naherholungsgebiete/Grünflächen gibt es genug in Hürth, wie Otto Meigler See und Hürther Berg. Sie sind bedeutend größer als das Gebiet des ehemaligen Bahnhofs und der Industrieimmobilie Kölnstr. und deshalb sinnvoll. Könnte man auf den Wohnraum dort verzichten, könnte man ja tatsächlich da einen Park einrichten, auch wenn er kleiner wäre. Aber bei den vorhandenen größeren Naherholungsgebieten geht der Wohnraum eindeutig vor. Bei der Gestaltung des Wohngebiets sollte man dann qualitativ hochwertige Grünflächen anlegen, möglichst zusammenhängend. Das Gebiet evtl. für Gewerbeflächen zu verbrauchen, die nicht der Versorgung des Bereichs dienen, lehne ich ab. Als Antwort auf den Kommentar, der angesprochen hat, die Wohn-und Lebensqualität in Hermülheim würde sich weiter verschlechtern, wenn aus der Luxemburger Str. keine Fussgängerzone werde, möchte ich darauf hinweisen, dass die Luxemburger Str. zwar wohl keine lupenreine Fussgängerzone werden wird, sie durch Neugestaltung Fussgängern und Radfahrern jedoch viel mehr Raum geben wird und sich – was für die Frage des urbanen Charakters entscheidend ist – die Aufenthalts- und Verweilqualität massiv erhöhen wird. Da werden wir dann eine zentrale „soziale Fläche“ in Hermülheim haben, die zu mehr Wohn- und Lebensqualität im Stadtteil führen wird. Dass bei der Errichtung neuen Wohnraums die Infrastruktur ausgebaut werden muß, ist selbstverständlich. Kann man ja bei der Planung berücksichtigen.